Die wichtigsten Änderungen für Autofahrer ab 2014

Aufgrund der Reform des Punktesystems wird es für Verkehrsverstöße nur noch maximal drei Punkte in Flensburg geben. Gleichzeitig sinkt die Punktgrenze für den Entzug des Führerscheins von 18 auf 8 Punkte.

Künftig erfolgt bei vier oder fünf Punkten eine schriftliche Ermahnung des Fahrers, bei sechs oder sieben erfolgt eine Verwarnung. Auch in Bezug auf die Verjährungsfrist gibt es eine Änderung. Neue Punkte verlängern künftig nicht mehr die Verjährungsfrist der alten, sondern jeder Verkehrsverstoß verjährt unabhängig von etwaigen anderen.

Der Punkteabbau per Fahreignungsseminar ist dann jedoch lediglich ab 5 Punkten und nur einmal alle 5 Jahre möglich.

Desweiteren werden Bußgelder angehoben. Hier eine Übersicht über die Höhe der neuen Bußgelder:

Unbenannt

Direkt zum Jahresbeginn wird die Erhöhung der Kfz-Steuer wirksam. Für Pkw, die seit dem 1. Juli 2009 neu zugelassen wurden, sinkt der steuerfreie Anteil der CO2-basierten Kraftfahrzeugsteuer von 110 auf 95 Gramm pro Kilometer. Jedes Gramm über dem Grenzwert erhöht die Steuerbelastung um zwei Euro pro Gramm. Unter der 95-Gramm-Grenze liegen neben Elektroautos in der Regel nur Kleinstwagen, Diesel-Modelle von der Kompaktklasse abwärts sowie Hybridautos. Die erhöhte Kfz-Steuer wird übrigens nicht mehr von den Finanzämtern, sondern vom Zoll erhoben. Für die Halter sollte sich dadurch aber keine Änderung ergeben.

Ab 2014 wird ebenfalls die Steuerleichterung für Fahrzeuge ab der Schadstoffklasse Euro 6 wegfallen. Die Euro-6-Grenzwerte werden für neue PKW-Typen ab September sogar Pflicht. Benziner und Diesel müssen dann vor allem ihre Stickoxidemissionen senken, Selbstzünder zusätzlich den Ausstoß von Rußpartikeln reduzieren. Bei Lkw gilt die dort Euro VI genannte Norm bereits ab dem 1. Januar – und zwar für alle neuen Fahrzeuge.

Weiter wird das Mitführen einer Warnweste Pflicht. Dies ist jedoch nur eine Anpassung an die meisten Nachbarländer, in denen diese Regelung schon lange besteht. Die Weste muss der Norm EN 471 entsprechen und im Innenraum verstaut sein. Diese Regelung gilt nicht für Motorradfahrer.

Spätestens ab November müssen alle Neuwagen mit einem automatischen Luftdruck-Kontrollsystem ausgestattet sein. Damit will die EU einerseits den Kraftstoffverbrauch im Verkehr senken – denn zu schlappe Pneus erhöhen den Fahrwiderstand. Zudem soll aber auch die Gefahr von Reifenplatzern reduziert werden. Da für neue Fahrzeugtypen eine entsprechende Regelung bereits seit 2012 gilt, sind aber bereits schon heute viele Pkw mit der Technik ausgerüstet, so dass diese zusätzliche Ausstattung kaum zu einer generellen Erhöhung der Neuwagenpreise führen dürfte. In einigen Fällen müssen Autofahrer aber damit rechnen, dass Zusatzkosten bis zu einigen hundert Euro auf sie umgelegt werden.

11 Kommentare
Neuere Kommentare »
  1. Papillon says:

    Was passiert mit den alten Punkten? Gelten für die dann die neuen Verjaehrungsfristen? Ab wann genau gelten die dann?

  2. Markus says:

    Hi, es ist richtig mit den hohen Strafen, dann soll dies auch für unsere ausländischen Durchreisenden gelten!!! Össis kassieren richtig ab wenn man als Ausländer zahlen muss, kann man nicht zahlen bleibt das kfz als Pfand bis Kohle da!!! Aber lieber holen wir es bei den deutschen, die sind so doof und sagen da nichts! Wo anders wären die Autobahnen dicht und ne Demo!!!

  3. Endi says:

    Achsbrüche durch extrem schlechte Strassen! Geschwindigkeitsfallen durch die Polizei als Geldbeschaffung für dem maroden Staat. Selbstbedienung der Politiker im Einkommen (Diäten)!
    Gummiaussagen im Koalistionsvertrag um sich nicht fest zu legen! Atomausstieg um jetzt mit Kohledreckschleudern (Kraftwerke) die Umwelt zu verschutzen. Emmisionshandel = der grosse Schwindel von der Politik genehmigt!
    Deutschland macht mich sehr traurig!

  4. Haschi says:

    Hi, ich finde es gut, dass streng kontrolliert wird! Ich als Fahrer finde die Baustellen, die nie ein Ende haben, Katastrophe! Wir zahlen doch genug Steuern und warum arbeitet bei einer Baustelle keiner! Das schlimme ist, dass sie dort gerne blitzen!!!!! Machen sie deswegen die Baustellen? Reine Abzocke!

  5. Hasan güzel says:

    Ich habe nie was gutes vom deutsche Politiker für Auto Fahrer gehört oder gesehen immer auf Auto Fahrer wenn Regierung Geld braucht gleich zu Autofahrer .Deutschland ist eine Autostaat ohne Autos wäre Deutschland Nicht so stark wenn man Geld braucht KFZ Steuer Benzin ASU Grüneplakete Strafzettel immer auf die kleine Leute für große Leute Gibtes keine Änderung ich möchte mal sehen wenn die Leute eine Woche keine Auto fahren nicht Tanken und kein neues wagen kaufen.

  6. Engin Özdemir says:

    Morgen ,ich finde es so langsam so eng zu leben in Deutschland alles wird teurer alles strenger und Sonntags Blitzen die schon Mobile man hat keine ruhe mehr weder zuhause weder beim fahren…wenn man überlegt haben wir kaum Privatsphäre mehr wenn es so weiter geht,wir werden abgehört und noch vieles mehr …ARMES DEUTSCHLAND

  7. The Fool says:

    Ist das schon wieder alles an Änderungen??
    Es sollten die Strafen drastisch herauf gesetzt werden.. Und dann – natürlich – auch von den Fahrern aus dem Ausland in deren Heimatländern kassiert werden. Ebenso bei drastischen Verstößen – so wie in einigen Ländern Praxis – ein unmittelbar eintretendes Fahrverbot mit Festsetzung des Fahrzeugs.. Dann werden evtl auch mal die Fahrer aus einigen umliegenden Ländern mal anfangen sich an die hier geltenden Regeln zu halten.

  8. Ein Wähler says:

    Unser Verkehrskasper sollte mal an einem Punktesystem für Vielfahrer arbeiten,die am Tag bis zu 400 oder 500Km am Tag fahren und dabei an mindestens 10 Radarfallen vorbeikommen,das währe eine tolle Sache,aber der Autofahrer “ Michel “ muss ja noch mehr gemolken werden,und auch noch nach neuen und höheren Stafen ausgenommen werden,Armes Deutschland!

Neuere Kommentare »

Kommentare sind deaktiviert.